Ausstellungen

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Sonderausstellung „Nahansichten“

Es war einmal…

Am 10. März 1801 erhielt Johann Heinrich August Duncker das Patent für die Vielschleifmaschine sowie die Konzession zur Betreibung der „Königlich privilegierten optischen Industrie-Anstalt“.
225 Jahre liegt dieses Ereignis inzwischen zurück – doch die Bedeutung Dunckers für die Stadt Rathenow ist bis heute ungebrochen.

Dieses besondere Jubiläum möchte das Optik Industrie Museum Rathenow mit einer Sonderausstellung begehen – und dabei vor allem die Erinnerungen der Menschen in den Mittelpunkt stellen. Denn Museen sind nicht nur Orte der Bewahrung, sondern auch Orte des Austausches.
Die Ausstellung findet vom 5. Juni bis 13. September 2026 im Erdgeschoss des Kulturzentrums statt.

Eröffnung am 05.06.2026 | 16:00 Uhr im Kulturzentrum Rathenow

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Freitag 12 – 17 Uhr
Samstag 11 – 15 Uhr

Eintritt:
Sonderausstellung: 2 € p. P.
Kombiticket Museum + Sonderausstellung 5 €

 

Wir Freuen uns auf Sie!

 

 

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ausstellung „häutung“

Mit der Ausstellung „HÄUTUNG“ zeigt das Kulturzentrum Rathenow vom 1. Oktober bis 22. November 2026 über 20 Gemälde des Berliner Künstlers Volker Nikel. Im Zentrum steht der Wandel – als künstlerischer Prozess, als persönliche Entwicklung und als Bewegung zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Viele Werke begleiten Nikel über Jahrzehnte. Immer wieder kehrt er zu ihnen zurück, übermalt Partien, trägt neue Farbschichten auf oder legt frühere wieder frei. Einige der ausgestellten Werke blicken daher auf eine Entstehungszeit von 20 bis 30 Jahren zurück.

„HÄUTUNG““ beschreibt diesen fortwährenden Prozess: Neues entsteht, ohne dass das Alte vollständig verschwindet. Frühere Zustände ruhen unter der Oberfläche, scheinen an manchen Stellen wieder durch und verbinden sich mit neuen Ebenen. Durch das Überlagern, Freilegen und Transzendieren treten tiefere Schichten an die Oberfläche. So tragen die Gemälde nicht nur Farbe und Form, sondern auch ihre eigene Geschichte in sich.

Gleichzeitig macht die Ausstellung den Wandel in Nikels künstlerischer Sprache sichtbar. Seine früheren Arbeiten sind stärker von langen Pinselstrichen, gestischer Malerei sowie klareren Flächen und Farbkompositionen geprägt. In den neueren Werken löst sich diese Eindeutigkeit zunehmend auf. Figuren treten zurück, Formen überlagern sich und innerhalb der Bilder entstehen kleine, abstrakte Mikrokosmen.

Nikel bewegt sich damit von den Einflüssen der Klassischen Moderne immer weiter in die freie Abstraktion. Die Betrachtenden werden weniger festgelegt – und stärker zum eigenen Sehen aufgefordert. In Anlehnung an Paul Klees Gedanken „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ entstehen Räume für eigene Assoziationen und immer neue Entdeckungen.

Der Ausstellungstitel steht dabei auch für die Frage, was Veränderung braucht. Was bleibt von vergangenen Schichten? Was muss abgestreift werden, damit Neues entstehen kann? Für Nikel bedeutet Wandel nicht, die Vergangenheit auszulöschen. Sie bleibt Teil des Bildes. Neue Klarheit entsteht vielmehr im Prozess. Und manchmal erst über viele Jahre.
 

Volker Nikel (geboren 1959 in Berlin) studierte von 1981 bis 1986 an der Hochschule der Künste Berlin und war Meisterschüler bei Klaus Fußmann. Lehr- und Assistententätigkeiten führten ihn nach Italien, Zypern, Paris, London und Zürich. Auch seine künstlerische Arbeit ist international geprägt: Ausstellungen und Projekte führten ihn unter anderem nach Paris, Reykjavík, Las Vegas und Addis Abeba. Für seine Arbeiten wurde Nikel mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem 1. Preis für Skulptur der Stadt Imperia in Italien. Sein Schaffen umfasst Malerei, Bildhauerei, Performance und Kunst im öffentlichen Raum und bewegt sich seit jeher zwischen Figuration und Abstraktion.

Die Ausstellung im Kulturzentrum Rathenow konzentriert sich auf Nikels Malerei und lädt dazu ein, genauer hinzusehen: frühere Spuren aufzuspüren, Überlagerungen zu entdecken und den Veränderungen innerhalb der Werke zu folgen. So wird jedes Werk selbst zu einer Spur des Wandels.

Eröffnet wird die Ausstellung am 1. Oktober 2026 um 18 Uhr mit einer Vernissage im Kulturzentrum Rathenow. Volker Nikel wird vor Ort sein und Einblicke in die Entstehung seiner Werke geben.


VERNISSAGE

Donnerstag, den 01.10.2026 | 18:00 Uhr im Kulturzentrum Rathenow

Ausstellungszeitraum: 01.10.2026 bis 22.11.2026

Wir freuen uns auf Sie!

 

 

Weihnachtsausstellung KuZ Titelbild 25

Weihnachtsausstellung 2026/2027

Anmeldungen ab sofort möglich

 

Weihnachten – die Zeit der kleinen Rituale und liebgewonnenen Traditionen. Zum Jahresende kehrt auch in unserem Kulturzentrum Rathenow eine schöne Tradition zurück: die Weihnachtsausstellung!

Von Hobby- bis Profikünstlerinnen und -künstlern vereint diese Gemeinschaftsausstellung Menschen aus dem ganzen Havelland – und ebenso vielfältig wie ihre Teilnehmenden sind auch die ausgestellten Werke, Techniken und Bildsprachen. Von Gemälden, Fotos bis hin zu Skulpturen – viele der Kunstwerke können zudem käuflich erworben werden.

Anmeldungen sind bis zum 1. November ab sofort auf unserer Internetseite sowie an der Theaterkasse möglich.

Anmeldeformular: https://formulare.hvlnet.de/formcycle/form/alias/52/form_1205

Die feierliche Eröffnung findet am 26. November, um 18 Uhr, statt – mit musikalischer Umrahmung der Kunst- und Musikschule Havelland. Die Ausstellung wird bis zum 10. Januar 2027 zu sehen sein.

Wir freuen uns auf vielfältige Beteiligung!

 

 

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