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Familienunternehmen wurden in der früheren DDR verdrängt und enteignet. Heute prägen sie wieder die Wirtschaft in Ostdeutschland. Eine Ausstellung, die sich ihrer wechselvollen Geschichte von 1954 bis heute widmet, ist im Kulturzentrum Rathenow zu sehen.
Die von der Stiftung Familienunternehmen konzipierte Ausstellung dokumentiert anhand konkreter Beispiele, unveröffentlichter Dokumente und Zeitzeugenaussagen den Prozess der Verdrängungen und Enteignungen, aber auch den Neuanfang nach der Wende.
„40 Jahre sozialistische Planwirtschaft haben eine einst blühende Landschaft an Familienunternehmen vernichtet“, sagt Stefan Heidbreder, Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen. „Nach dem Fall der Mauer konnten Unternehmer aber erfolgreich an ihre historischen Anfänge anknüpfen. Die Ausstellung ‚Verdrängung, Enteignung, Neuanfang: Familienunternehmen in Ostdeutschland von 1945 bis heute‘ dokumentiert das eindrucksvoll.“
Die Ausstellung zeigt dabei auch die unheilvolle Dynamik des Sozialismus auf. „Die verheerende Erfahrung der Enteignung muss uns eine Lehre sein“, mahnt Heidbreder. „Wer heute leichtfertig über Enteignungen spricht, ignoriert – in Kenntnis unserer Geschichte – bewusst den Schaden, der den Bürgerinnen und Bürgern und der Wirtschaft am Ende entsteht.“
Mehr Informationen gibt es darüber hinaus auf der Themenseite der Stiftung Familienunternehmen: https://www.familienunternehmen.de/fokus/beitrag-der-familienunternehmen-fuer-gesellschaft-und-staat/familienunternehmen-in-ostdeutschland 
Foto: Marco Urban

Hier geht’s auch zur virtuellen Ausstellung: https://www.familienunternehmen.de/ausstellung/familienunternehmen-in-ostdeutschland/

Vernissage: Samstag, 30. Oktober 2021, 15 Uhr
Ausstellungszeitraum: bis 19. Dezember2021